Hallo! Hier mal wieder ein neuer Blogeintrag, damit ihr alle auf dem Laufenden seid.
Ich bin ja letzten Samstag 20 Jahre alt geworden und Juzha und ich haben deshalb zwei Tage in Miraflores in Lima verbracht um mal ein bisschen rauszukommen, andere Menschen in unserem Alter kennenzulernen und den Geburtstag zu feiern. Das ist uns auch ganz gut gelungen! Wir sind am Freitag ziemlich früh mit Sor Martha nach Lima hineingefahren und haben dann unsere Sachen zum Hostel gebracht und haben uns dort erstmal umgeschaut. Wir hatten ja nur eine Nacht gebucht, daher wären wir mit wenig zufrieden gewesen - das „Loki“ war aber eine sehr gute Wahl.Wir waren in einem Schlafraum mit 3 Hochbetten, also 6 Personen, alles war neu und in einem gutem Zustand, es gab einen gemütlichen Innenhof, 24 Stunden Internetzugang und warmes Wasser in der Dusche und eine Indoorbar mit Billiardtisch wo man tagsüber essen und chillen kann und nachts gefeiert wird…dort haben wir letztendlich auch den ganzen Freitagabend verbracht. Im Großen und Ganzen hat es uns auf jeden Fall sehr gut gefallen und wir haben dort direkt mal unsere Zimmergenossen kennengelernt: einen Deutschen, Lucas, und einen Engländer, Ian. Später kamen dann noch Jeffrey und Simon, auch aus England, dazu. Um mal wieder ein bisschen wach zu werden und auch für den Genuss an sich sind wir dann mit Lucas Kaffeetrinken gegangen und haben ein bisschen geplaudert und uns entspannt. Dann haben wir noch Ausschau nach diversen Weihnachtsgeschenken gehalten und sind nachdem wir in einem kleinen arabischen Lokal an der Plaza Kennedy zu Abend gegessen hatten auf dem Rückweg zum Hostel noch zum Friseur gegangen. Der schwule Friseur ,mit Namen Luigi, hat mir einen Pony verpasst und mich, um mich rumtanzend, gestylt – man kann mich aber immer noch identifizieren J Im Hostel haben wir uns dann ein bisschen in unserem Zimmer zusammengesetzt und sind dann später an die Bar gegangen und haben peruanisches Bier und den berühmt berüchtigten Pisco getrunken. Zusammen mit den ganzen Engländern haben wir dann gefeiert! Ein sehr netter Ire mit einem unaussprechbaren Namen hat kläglich versucht mir Billardspielen beizubringen und wir haben alle möglichen Geschichten von den ganzen Südamerikareisenden zu hören bekommen. Der Abend war sehr amüsant und es war auch wirklich schön mal von anderen zu hören, was sie für Erfahrungen gemacht haben und wo sie schon gewesen sind. Wir haben natürlich auch viele Tipps für das Reisen am Ende bekommen, die bestimmt sehr nützlich sind, auf jeden Fall war ich sehr zufrieden! Gott sei Dank wurde ich so auch ein bisschen abgelenkt, sodass ich kein Heimweh hatte. Trotzdem wäre es schön gewesen, wenn alle Freunde von Zuhause dabei gewesen wären ;-)
Am nächsten Tag, dem eigentlichen GeburtsTAG waren wir noch am Strand und haben ein bisschen mit den Surfern dort geplaudert die uns überreden wollten bei miserablen Bedingungen zum Surfen eine Surfstunde zu buchen. Einige von ihnen waren aber echt ganz nett. Dann haben wir uns gewagt Ceviche zu probieren, das peruanische Nationalgericht , bestehend aus rohem Fisch mit Mais, Zwiebeln, irgendeinem scharfen Pepper, Camote(Süßkartoffel)und sehr viel Limettensaft. Es war ganz ok…aber ziemlich scharf und es wird definitiv nicht meine neues Lieblingsessen! Leider blieb uns dann nur noch Zeit für einen zweiten schnellen Kaffee und dann haben wir unsere Sachen im Hostel geholt, uns von allen verabschiedet und sind in den nächsten Bus nach Lurin gestiegen.
Zurück im Kinderheim haben die Kinder noch ein bisschen für mich gesungen und die Schwestern haben mir eine sehr leckere Schocko-Maracuja-Sahne Torte überreicht, die wir noch an diesem Abend gegessen haben.
Am nächsten Tag waren wir immer noch ein bisschen müde und sind dann am Nachmittag mit den Jungs am Strand gewesen. Davon nun auch ein paar Fotos. Man achte auch darauf, dass der kleine lachende Junge neben mir auf dem Foto Luigui heißt und mein „Lieblingskind“ ist J
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