Am zweiten tag der Tour brachen wir ziemlich früh, so um 6Uhr am morgen auf und verließen San Juan. Wir gingen dann an einem kleinen Bergbach entlang bis zum nächsten Dörfchen.
Die Menschen dort leben extrem abgelegen. Die nächste Stadt ist Cabanaconde, dort können sie die Früchte,das Getreide oder die Kleider die sie herstellen verkaufen. Die Einheimischen brauchen auch nicht so lange wie wir- wir brauchten für den Abstieg am ersten Tag cierca 3 Std., sie machen es in der Hälfte der Zeit! Juan Carlos hat ab und zu sogar 15 Minuten ein Stück weiter unten auf dem Weg gewartet, um an bestimmten Klippen ein Foto von uns zu machen und ist dann einfach das Stück welches wir in einer halben Stunde hochgelaufen sind in 15 Minuten hochgejoggt(!!!). man konnte ihn manchmal schon beneiden! Die Dörfer an denen wir vorbeikamen hießen Malaka und... auf den Fotos kann man Maláká erkennen und Juhza und mich, wie wir ein stückweit entfernt von Maláká auf einer Klippe zu sehen sind,die süße Qechua Frau die uns durch ein minikleines Museum geführt hat, verschiedene Maiskolben im Museum, das Chicha Maisbier das wir neben dem Museum probiert haben. Es schmeckte sehr süß und war erfrischend, weil es erst 2 Tage alt war.
Von dort aus ging es wieder herunter. Wir gingen ungefähr 2 Stunden, wieder den Berg hinunter und dann wieder über eine Hängebrücke und kamen dann endlich in der langersehnten Oasis an. Die Oasis ist ein wunderschönes kleines Fleckchen ganz unten im Tal und der Ort heißt Sangolle. Dort soll man kurz entspannen, bevor es dann das schwierigste Stück die 4 Std nur steil bergauf geht. Es gibt mehrere Pools, kleine Bambushütten zum Schlafen und Entspannen und ein Speisehaus sowie einen kleinen Shop. Wir konnten erstmal im Pool entspannen und legten und schliefen dann daneben kurz ein. Dann gab es auch schon Mittagessen und wir machten uns dann nach ca. 2 Std in der Oase auf.
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