Wir sind am Samstag morgen in der Früh aufgebrochen und haben uns mit unserem Guide Juan Carlos auf der Plaza de Armas getroffen. Dann gings mit dem Taxi ab zum Busbahnhof, von dem aus wir in Richtung Cabanaconde gefahren sind. Es hat ziemlich lange gedauert weil der Bus bei jedem kleinen Dörfchen gehalten hat- es war aber trotzdem recht amüsant da während der Fahrt sehr laut Latinomusik lief und irgendwann ein uralter amerikanischer Karate-Kid Film eingelegt wurde, das war wirklich sehr lustig.
In Cabanaconde angekommen aßen wir kurz etwas und gingen dann auch schon los. Wir brauchten von Cabanaconde aus ungefähr 15 Minuten um zum höchsten Punkt unseres Weges am Rande der Schlucht zu gelangen. Hiervon direkt mal ein Foto. Man sieht unsere Trekkinggruppe: Juzha, mich,Patrick und Manuela aus der Schweiz (v.l.). Juan Carlos, unser Guide, machte das Foto. Er stammt ursprünglich aus Cuzco, lebt aber nun in Arequipa und macht Trekkingtouren in den Colca Canyon. Auf einem anderen Foto sieht man Juan Carlos.
Von diesem Punkt aus ging es nun also von 3.300 Höhenmetern zu Fuß steile und enge Steinpfade den Berg hinunter, immer im Zickzack, bis wir zu unserem ersten kleinen Rastpunkt kamen, einer Hängebrücke unten im Tal. Von dort aus ging es wieder einen ziemlich steilen Weg hoch. Als wir oben waren erwartete uns eine tropische Ebene mit Avocado, Mango und Orangenbäumen und anderen Fruchtbäumen dessen Namen ich aber leider vergessen habe. Von dort aus ging es noch eine Viertelstunde weiter bis wir dann zu unserem ersten Übernachtungspunkt kamen: ein kleines Dörfchen namens San Juan auf 2.200 m. Die anderen Fotos zeigen unsere Unterkunft in San Juan, die fruchtbare Ebene auf der es liegt und den Blick ins Colcatal auf die andere steinige Seite am nächten morgen, die wir am Tag davor heruntergewandert waren.
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